Dora García ZIMMER, GESPRÄCHE
21.04.2007 - 01.07.2007
Kuratiert von Julia Schäfer

In Zusammenarbeit mit Archiv der BStU für die Unterlagen der Staatssicherheit der ehemaligen DDR, Außenstelle Leipzig, Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke", Kunstpädagogisches Institut der Universität Leipzig, Lena Seik/Alexandra Kühnert (GfZK FÜR DICH).
Dora García nutzt den Ausstellungsraum als Plattform, um das Verhältnis von BesucherIn, Kunstwerk und Ort zu durchleuchten. Hierfür bedient sich die Künstlerin oft der Performance und der Interaktion. Der Raum wird durch schlichte Eingriffe und Veränderungen zu einem Erlebnisraum, den jede/r BesucherIn mit einer veränderten Wahrnehmung oder zumindest einer Portion Skepsis wieder verlässt. Durch die Arbeiten von Dora García erhalten wir ein Bewusstsein, selbst kleinste Zeichen als Bedeutungsträger zu lesen. Die Künstlerin beschäftigt sich mit der Frage nach dem, was real und was Fiktion ist. So werden BesucherInnen zu AkteurInnen einer Fiktion: manchmal wissend, manchmal nicht.
Auf der Suche nach Informationen über die Stadt Leipzig stieß Dora García während ihres Blinky Palermo Stipendiums der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Leipzig auf das Museum an der “Runden Ecke”, die Stasi und die Ereignisse des Jahres 1989 in Leipzig ("Die friedliche Revolution"). Ihre in der GfZK ausgestellte Arbeit setzt sich mit der Geschichte der Stasi auseinander und beschäftigt sich mit Methoden der Überwachung.
Video Dora García ZIMMER, GESPRÄCHE
Texte:
Zimmer, Gespräche. Einzelausstellung von Dora García von Julia Schäfer
Julia Schäfer im Gespräch mit Dora García von Julia Schäfer
Vermittlungsprojekt Zwischenraum
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