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Modul: Das Museum als Unternehmer?
Das >Museum als Unternehmer?< widmet sich den Geschäftsbetrieben des Museums, wie etwa Buchladen, Hotel und Café. KünstlerInnen, u.a. Bernhard Cella (Buchladen), Jun Yang (Hotelraum) und Apolonija Šušteršič und Meike Schalk (Café) befassen sich unter diesem Titel mit funktionalen, ökonomischen, sozialen und ästhetischen Aufgaben, mit Funktionen bzw. Funktionalität, existierenden Nutzungsformen und ökonomischen Modellen gleichermaßen und entwickeln alternative Konzepte des Wirtschaftens.
Das Café Neubau. Apolonija Šušteršič und Meike Schalk
00.08.2010 - 00.00.2012
Kuratiert von Julia Schäfer, Zane Zajanckauska, Nino Palavandishvili
KünstlerInnen: Apolonija Šušteršič, Meike Schalk
Kafić
Alle zwei Jahre wird das Café der GfZK von KünstlerInnen neu gestaltet. Im Neubau waren dies bisher Anita Leisz, danach Jun Yang. Für 2010 haben wir die slowenische Künstlerin und Architektin Apolonija Šušteršič und die deutsche Architektin und Architekturtheoretikerin, Meike Schalk, eingeladen. Das geplante Café Kafic orientiert sich in seiner Herkunft an der arabischen Caféhaustradition. Kafić bedeutet im Slowenischen Eckcafé, der Name kommt jedoch ursprünglich aus dem Bosnischen, wobei Schrift und auch Aussprache im Slowenischen übernommen wurde. Für Leipzig arbeiten Šušteršič und Schalk an der Konzeption eines Cafés, das bei den verschiedenen Partnerstädten Leipzigs seinen Ausgangspunkt nimmt. Mit dem Café soll ein Ort entstehen, an dem verschiedene Kulturen zusammenkommen, sich einen Raum schaffen und teilen. Dies wird auch am Mobiliar sichtbar und ablesbar sein. Die Struktur orientiert sich an den verschiedenen Funktionen des Ortes Café, das Museumscafé, Club, Veranstaltungsort und Treffpunkt verschiedener Szenen gleichermaßen ist.
Die Ausstattung des alten Cafés verschwindet langsam und wird durch neue Elemente, die sukzessive produziert werden, ersetzt. Startschuss für das Café Kafic bildet eine FOOD FAIR. Die Messe findet am 10. und 11. September im Café der GfZK statt.
Bevor im Dezember 2010 das neue Café komplett fertig gestellt sein wird, finden drei Veranstaltungen statt, in denen Fragen nach dem kulturellen Austausch, dessen Konfliktpotenzial, der Gastfreundschaft sowie der Gastfeindschaft nachgegangen wird.
Modul: Das Museum als Unternehmer?
Das >Museum als Unternehmer?< widmet sich den Geschäftsbetrieben des Museums, wie etwa Buchladen, Hotel und Café. KünstlerInnen, u.a. Bernhard Cella (Buchladen), Jun Yang (Hotelraum) und Apolonija Šušteršič und Meike Schalk (Café) befassen sich unter diesem Titel mit funktionalen, ökonomischen, sozialen und ästhetischen Aufgaben, mit Funktionen bzw. Funktionalität, existierenden Nutzungsformen und ökonomischen Modellen gleichermaßen und entwickeln alternative Konzepte des Wirtschaftens.
Das GfZK-Hotel. Jun Yang
00.08.2010 - 00.00.0000
Kuratiert von Barbara Steiner
Die Geschäftsbetriebe der GfZK werden von KünstlerInnen konzipiert und gestaltet. Garten und Shop wurden bereits in den Vorjahren fertig gestellt. 2010 sollen nun die Umgestaltung des Cafés, Hotelzimmer und ein Buchladen realisiert werden.
Der Auftrag an die KünstlerInnen umfasst mehr als die Erfüllung der gestellten Aufgabe: Funktionen und Zielgruppen werden zur Disposition gestellt, umdefiniert, erweitert oder gegebenenfalls verschoben. Ökonomische Fragen sind dabei Teil einer inhaltlichen Programmatik. Mit anderen Worten: Sie werden in inhaltlich-konzeptuelle Überlegungen hinein genommen. Dies eröffnet einen neuen Handlungsspielraum, indem man sich ökonomischen Notwendigkeiten und Zwängen nicht ausliefert oder diese von der Kunstproduktion trennt, sondern sich praktisch mit diesen auseinandersetzt.
Zwei Beispiele: Bernhard Cella wird sich in seinem Buchladen auf so genannte graue Bücher konzentrieren, das sind Bücher ohne ISBN-Nummer. Diese sind schwer erhältlich, weil die HerausgeberInnen nicht auf dominierende Vertriebssysteme zurückgreifen können. Im Display - einem aus Holzresten gezimmerten Präsentationssystem in Grau - spielt Cella auf die marginalisierte Rolle dieser Buchproduktionen an. Jun Yangs Hotelzimmer trägt den Namen >Paris Syndrom<. >Paris Syndrom< ist ein Krankheitsbild japanischer Touristen, deren Vorstellungen von Paris vor Ort enttäuscht wurden. Sie erleiden eine Art negativen Kulturschock, der nahe einer Traumatisierung ist. Der von Jun Yang gewählte Name ist programmatisch für die Konzeption des Hotelzimmers, steht dieser doch für Sehnsucht bei einer gleichzeitigen Ernüchterung angesichts der Begegnung mit der jeweiligen Realität. Der Wunsch nach Unerreichbarem drückt ein Begehren aus, das sich nicht einlösen lässt: Nachahmung und Nachbildung erzeugen ein Bild, eine Projektionsfläche für einen unerfüllten Traum.
alpha 2000: Kunstpreis >Europas Zukunft<
11.09.2010 - 14.11.2010
Kuratiert von Ilina Koralova

Eröffnung am 10-Sep-2010, 19 Uhr
Der Kunstpreis >Europas Zukunft< wurde 2003 aus dem Wunsch heraus ins Leben gerufen, junge KünstlerInnen aus postkommunistischen Ländern für ihre künstlerische Arbeit auszuzeichnen und damit das Verstehen, das Miteinander und das Zusammenwachsen in Europa zu fördern. Der mit 5.000 Euro dotierte Kunstpreis, der inzwischen zu einem wichtigen Preis im Bereich der gegenwärtigen Kunst geworden ist, ist als eine Ermutigung für junge KünstlerInnen gedacht, ihren künstlerischen Weg fortzusetzen. 2010 wird der Preis modifiziert: Er öffnet den Kreis der AdressatInnen des Kunstpreises und bezieht künstlerische Positionen aus ganz Europa ein. Der Radius überschreitet dabei die Grenzen der Europäischen Union und bezieht sich auf einen potenziellen gemeinsamen historischen und kulturellen Raum. Preisträger 2010 ist der Künstler Ahmet Ögüt.
Ahmet Ögüts Werke erfassen die tragikkomische Momente im Alltag der Menschen, die der Erfahrung, Wahrnehmung und dem unmittelbaren Erleben sozialer, politischer und ökonomischer Umbrüche geschuldet sind. Der Künstler macht auf Elemente des Alltagslebens aufmerksam, die auf den ersten Blick unbedeutend erscheinen mögen, die aber der Ausdruck bestimmter gesellschaftlicher Bedingungen und (mitunter autoritärer) Regeln sind. Im Hintergrund der Arbeiten von Ögut, die mittels Comic-Zeichnungen, Fotografien, Videofilmen oder Interventionen im öffentlichen Raum realisiert werden, steht die Auseinandersetzung mit seiner Heimat Türkei. Jedoch geht die Kritik über die lokalen Verhältnisse hinaus und bezieht sich auf Probleme der gegenwärtigen Gesellschaft im Allgemeinen. Unterschiedliche Überlebensstrategien oder Situationen, die manchmal absurd erscheinen, werden in Ögüts Werken mit Humor und Ironie kommentiert und interpretiert.
Ahmet Ögüt wurde 1981 in Diyarbakir (Türkei) geboren. Er studierte in Istanbul an der Yildiz Teknik Universität, Fakultät für Kunst und Gestaltung, und in Amsterdam an der Rijksakademie van beeldende kunsten (Königliche Akademie der Bildenden Künste). Seine Werke wurden u. a. in Amsterdam, Berlin, Istanbul, Venedig, Basel, Zagreb, Ljubljana, Sydney und New York präsentiert. Er lebt und arbeitet in Amsterdam und Istanbul.
Anlässlich seiner Auszeichnung mit dem >Kunstpreis Europas Zukunft< zeigt die GfZK eine Einzelausstellung von Ahmet Ögüt vom 11. September bis zum 14. November 2010.
Die Ausstellung von Ahmet Ögüt findet im Rahmen des Jahresprojekts >Auftrag für die Kunst?< statt. Sie gehört zum Modul >Das Museum als Förderer?< Unter diesem Titel erhalten jüngere Positionen ein Forum für ihre Ideen bzw. ihre Kunstproduktion und Unterstützung in Form von Preisen und Stipendien. >Europas Zukunft<, >Inform<, das >Blinky Palermo Stipendium< oder >Raum 107<, allesamt von privater Seite initiiert und finanziert, werden zeitgleich präsentiert und in ihren verschiedenen Implikationen und Perspektiven diskutiert. Hier wird spezifisch nach der fördernden Rolle der Institution, vor allem in Bezug auf den künstlerischen Nachwuchs gefragt. Dieser Punkt umfasst jedoch auch die Förderung eines gesellschaftlichen Verständnisses von Kunst.
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INFORM. Preis für konzeptionelles Gestalten. Preisträgerin 2010: Rebecca Stephany
11.09.2010 - 14.11.2010
Kuratiert von Barbara Steiner
INFORM wird seit 2007 jährlich vergeben und ist an der Schnittstelle von Grafikdesign und Kunst angesiedelt. Den mit 5.000 Euro dotierten Preis stiftete Arend Oetker, Berlin. Erster Preisträger 2007 war Laurent Benner (London), gefolgt von Julia Born (Amsterdam). 2009 erhielt Rebecca Stephany (Amsterdam) den Preis. 2010 folgt eine Ausstellung mit ihren Arbeiten in der Galerie für Zeitgenössische Kunst.
Rebecca Stephany distanziert sich von Gestaltung als reiner Dienstleistung. Deutlich wird eine Autorinnen-Position formuliert, d.h. Stephany untersucht und bearbeitet ihr relevant erscheinende Themen und Aspekte - von Zeitgeist-Phänomenen bis hin zur Kunst-, Design und Kulturgeschichte. Die jeweils gewählte Formensprache hängt von der Aufgabe, der Situation und dem Kontext ab, in dem sie agiert. Der Entstehungsprozess der Arbeiten sichtbar bleibt. Methodische Sackgassen, als peinlich empfundene oder aus sonstigen Gründen verworfene Ideen werden nicht versteckt, sondern gezeigt. Scheitern - d.h. ein Nichterreichen eigener oder auch fremder Ansprüche - ist ein integraler Bestandteil von Stephanys ihrer Arbeit. Dies erlaubt Stephany in hohem Maße, Kunst und Design, ihre jeweiligen Traditionen, Standards und Regeln herauszufordern, und die Wahrnehmung bzw. das Verständnis von Kunst, Design und ihrer Beziehung zueinander neu zu befragen.
Rebecca Stephany wurde 1980 in Wittlich, Deutschland, geboren. Sie lebt und arbeitet in Amsterdam. Stephany studierte an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main Visuelle Kommunikation und Grafikdesign an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam. Seit 2007 unterrichtet sie Grafikdesign an der Gerrit Rietveld Academie, ebenfalls in Amsterdam. Für 2010 und 2011 erhielt sie ein Aufenthaltsstipendium für die renommierte Rijksakademie van Beeldende Kunsten in Amsterdam.
TRACK CHANGES
11.09.2010 - 14.11.2010
Kuratiert von Zane Zajanckauska
KünstlerInnen: Markus Ambach (DE), Reinhard Krehl (DE), Kate Krolle (LV), Līga Laurenoviča (LV), Kārlis Lesiņš (LV), Ingrīda Pičukāne (LV), Banuta Rubess (LV), Laura Stasiulyte (LT)

Stipendiatin der Robert Bosch Stiftung des Programms >Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa'<
Acht KünstlerInnen wurden aufgefordert, sich mit Kleingärten in der Stadt als besonderer Form der Wechselbeziehung von Stadt und Natur, als besonderer Lebensart und Form der Sozialisierung zu beschäftigen. Die KünstlerInnen setzen sich mit der Disziplinierung der Natur in der Stadtlandschaft, mit der Nützlichkeit und dem Schönen sowie mit Beobachtungen, wie sich die ökonomischen Veränderungen und der Wertewandel in der Stadtlandschaft widerspiegeln, auseinander. Die im Rahmen des Projektes entstandenen Arbeiten werden in der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig vom 10. September bis 14. November ausgestellt.
In Deutschland werden die Kleingartenanlagen Kolonien genannt. So sehen sie auch aus: als Elemente, die der Stadt scheinbar angehören, jedoch eindeutig ihre Autonomie manifestieren. Die KünstlerInnen forschen darüber, wie kontrolliert und diszipliniert der Ort ist, der in der Stadt der Natur zur Verfügung gestellt wird, und stellen unsere Vorstellungen vom Natürlichen in Frage. Ist die Art und Weise, wie das Museum Kunstwerke zeigt und dekontextualisiert, nicht die gleiche, wie die Naturfragmente in der Stadt auftauchen?
Die KünstlerInnen fragen auch danach, wie sich die gesellschaftliche Änderungen in der Stadtlandschaft zeigen und wie sich unsere Vorstellungen von Produktivität entwickeln: Was zählt als zweckmäßig genutzter Stadtraum, zweckmäßig genutzte Zeit, zweckmäßig verbrachtes Leben? Wie werden das Nützliche und das Schöne definiert? Was geschieht, wenn sich diese Bedeutungen verschieben?
Die Künstlerkommentare basieren auf Erfahrungen in Leipzig, Riga und Vilnius.
Ein Teil der künstlerischen Werke wird von 3. bis 5. September in Riga als Teil des Kunstfestivals >Survival Kit< zu sehen sein. Das Projekt ist von Zane Zajanckauska, der Stipendiatin des Robert Bosch Programms für Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa konzipiert.
Das Projekt >Track Changes< ist Gewinner des Wettbewerbs kultur-im-dialog.moe 2010, ein Programm der Schering Stiftung und des MitOst e.V.
Es wird weiterhin gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, dem IFA/Institut für Auslandsbeziehungen e.V., die Kulturstiftung Lettlands und die Riga Stadt Kulturstiftung. Projektpartner: Lettisches Zentrum für Zeitgenössische Kunst, Deutsches Kleingartenmuseum in Leipzig.
Generation POST
27.11.2010 - 31.12.2010
Kuratiert von Nino Palavandishvili
Eröffnung am 26-Nov-2010, 19 Uhr
Stipendiatin der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen an der GfZK
Nach dem Fall der Mauer, nach der Perestroika sind für die der erweiterten Europäischen Union neu beigetretenen Länder unterschiedliche Begriffe aufgetaucht. Wie die Geschichte zeigt, sind Grenzziehungen immer auch ideologisch bedingt. Um diese schwankenden Grenzziehungen zu vermeiden, konzentriert sich die Ausstellung auf einen gemeinsamen Nenner diese Länder: Sie standen alle einmal unter kommunistischer Regierung und sie wurden schnell in eine kapitalistische und global vernetzte Welt katapultiert.
Das Projekt >Generation POST< konzentriert sich auf KünstlerInnen aus postkommunistischen Länder und auf eine Generation, die mit ihrer künstlerischer Tätigkeit erst nach der Auflösung des vorher herrschenden Systems begonnen hat, eine Generation, die in den 1980ern den beschleunigten Zerfall des kommunistischen Systems miterlebt hat und die in einer neuen Gesellschaftsordnung aufgewachsen ist. Es ist eine Generation, meistens geboren nach den 1970ern, die nur bedingt die Fesseln der damaligen Zeit erlebt hat. Es untersucht die Fragen nach gegenwärtigen Realitäten bzw. gesellschaftlichen Transformationsprozessen in postkommunistischen Ländern: u.a. Transformation der Märkte, Neudefinition des Staates, Veränderung oder Neuformulierung von Identität, Veränderung der Medienlandschaft und deren Rolle in der Gesellschaft, dem Stellenwert multiethnischer Gemeinschaften, dem Stellenwert des öffentlichen Raumes.
Die Ausstellung untersucht die Frage, welche Position die KünstlerInnen aus der jungen Generation heute einnehmen. Was hat sich mit der Zeit geändert, wie hat sich das Denken dieser KünstlerInnen verändert? Ist das Thema der Vergangenheit für sie immer noch aktuell? Wenn ja, wie ist ihre Position den Geschehnissen aus der Vergangenheit gegenüber und wie verarbeiten sie diese Geschichte? Wenn nein, womit setzten sie sich auseinander? In den Arbeiten dieser Generation findet sich keine Sehnsucht nach den "guten alten Zeiten" mehr, auch keine Nostalgie. Der Satz >Post-Soviet art ... is an art of memory. For the most part, it is paradoxically nostalgic.<(Alla Efimova: Idea against Materia: On the consumpton of post-Soviet art. http://www.artmargins.com/content/feature/efimova1.html) trifft nicht mehr zu.
Auch wenn dieser Generation häufig unkritisches Handeln vorgeworfen wird (Ivaylo Ditchev, Rückschau auf die 90er. Die Euphorie der Depression, in: Kulturelle Territorien - Zur politischen Macht kultureller Territorien, Galerie für Zeitgenössischen Kunst Leipzig in Kooperation mit der Kulturstiftung des Bundes (Hrsg), W. König Vlg., Köln , 2003-2004, s. 54), sind sie insofern kritisch, als sie den jeweiligen Status quo immer wieder in Frage stellen. Sie agieren ad hoc und reagieren auf die Effekte gesellschaftlicher Transformationen. Dies spiegelt sich in ihren künstlerischen Arbeiten.
Die Ausstellung in Hellerau sucht diese Charakteristika zu visualisieren und räumlich umzusetzen.
Ein Projekt des Neuen Sächsischen Kunstvereins e.V. / Hellerau - Europäisches Zentrum der Künste Dresden / Festspielhaus Hellerau
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RAUM 107
27.11.2010 - 30.01.2011
Kuratiert von Julia Schäfer
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